Die Urbach Optik AG ist der führende Online-Händler für Kontaktlinsen in der Schweiz und gehört zu den 10 grössten Online-Händler für Kontaktlinsen in Europa. An unserem Sitz in Dübendorf arbeiten 33 Voll- und Teilzeitmitarbeiter in den Bereichen Logistik, Kundendienst, Marketing, Produkt-Management, Finance und IT. Das Kontaktlinsenlager in Dübendorf umfasst über 4 Mio. Kontaktlinsen und mehr als 9’000 Artikel. Täglich verarbeiten wir  über 1’000 Bestellungen für unsere Kunden in der Schweiz, Deutschland, Oesterreich, Frankreich und Italien. In allen Märkten treten wir mit der Marke discountlens auf. Inzwischen sind mclinsen.ch und mrlens.ch ebenfalls in unserem Besitz.

Die Urbach Optik ist mehrheitlich in Familienbesitz und wird von Andreas Hungerbühler als CEO seit 1997 geleitet. In den letzten drei Jahren konnten wir den Umsatz verdoppeln, dieser beträgt im Jahr 2020 zwischen CHF 25 und 30 Mio. Wir haben eine klare Vision und wollen weiter wachsen und die Digitalisierung in der Augenoptik vorantreiben.

Die Urbach Optik AG in ihrer heutigen Form wurde 2011 gegründet, die Wurzeln und vorherigen Unternehmensformen haben ihren Ursprung bereits in den 1950er Jahren.

Jacqueline Urbach wollte ursprünglich Filmregisseurin werden, lernte aber auf Wunsch ihrer Mutter Optikerin. Mit 24 Jahren wanderte sie in die USA aus. Ursprünglich wollte sie hier vor allem Englisch lernen. Sie entschloss sich also zu ihrem Onkel nach New York zu gehen. Die ersten Jahre in den USA waren sehr hart für Jacqueline Urbach. Sie arbeitet viele Stunden täglich, ohne aber viel Geld zu verdienen. 1958 entschied sie sich deshalb kurzerhand, in den sonnigen Süden nach Kalifornien umzuziehen. Nach dem sie sich dort durch harte Arbeit 4.000 Dollar verdient und erspart hatte, nahm Jacqueline Urbach zusätzlich noch einen Kredit auf und gründete 1959 mit 20.000 Dollar ihre erste Firma.

Unter dem Namen Urbach Optical Company verkaufte sie anfänglich Brillen und kam über diesen Weg mit den Pionieren der Kontaktlinsen-Entwicklung in Kontakt.
Mit dem von der Unternehmensgründung übriggebliebenen Geld kaufte Jacqueline Urbach 1964 eine Drehbank und arbeitet drei Monate lang Tag und Nacht daran, etwas Kontaktlinsen ähnliches herzustellen. Nach dem der erste brauchbare Prototyp entstand, benötigte es in der Folge immer noch 2 Tage, um einen Satz fertiger Kontaktlinsen zu produzieren. Aber der Einsatz sollte sich lohnen, bei den amerikanischen Optikern standen die ersten harten Kontaktlinsen hoch im Kurs. Zeitgleich benannte sie die Urbach Optical Company in die UROCON Inc. um und weitete auch die Produktion sukzessive aus, so dass sie bald schon 15 Mitarbeiter angestellt hatte.

Die Innovationskraft des Unternehmens zeigte sich in den folgenden Jahren durch viele Patente und Entwicklungen. 1966 liess sich Jacqueline Urbach durch die Begegnung mit einer Frau, die wunderschöne braue Augen hatte, inspirieren. Durch dieses Zusammentreffen steckte sie sich das Ziel, das Glitzern und Funkeln in den Augen auch in die Linsen einzubauen. Schon die ersten Versuche mit Goldpigmenten brachten spektakuläre Resultate. Bereits ein Jahr später, 1967, erhielt sie daraufhin das US Pat. D211757 für eine Kontaktlinse, die die Augenfarbe auf natürliche Art verändert. Mit diesem Patent setzt Urbach die Basis für alle heute im Gebrauch stehenden Farblinsen und weitete gerade durch ihre Nähe zu Hollywood den Unternehmenserfolg weiter aus.

Zum damaligen Zeitpunkt hatten die UROCON Inc. mehr als 20 Mitarbeiter. Umso mehr konnte sich Jacqueline Urbach weiter auf die Entwicklung und Erfindung neuer Produkte konzentrieren. Deshalb wurde 1969 auch zusätzlich zur Fabrikationsstätte in Los Angeles das neue Urbach Kontaktlinsen Institut in Zürich am Löwenplatz gegründet.

Zeitgleich war sie von dem Gedanken angetrieben, Kontaktlinsen statt aus hartem Material aus weichem Material zu produzieren, das sich besser auf das Auge anpassen könne. Ohne dass sie sich besonders im Fachgebiet der Chemie auskannte, beschaffte sie sich rund 10 Bücher über Chemie, richtet sich ein Labor ein und arbeitet unermüdlich an einem neuen Werkstoff, der die Basis für die weichen Kontaktlinsen sein sollte. Im Gegensatz zur Entwicklung der harten Kontaktlinsen dauert diese Erfindung ein paar Jahre länger. Doch 1974 gelang es ihr, die weiche Kontaktlinse produktionsreif zu bekommen und auch auf die Erfindung des dafür benötigten Materials ihr zweites Patent (US Pat. 3985697) zu erhalten. Noch heute basiert die Herstellung im Wesentlichen auf dem von Jacqueline Urbach entwickelten Verfahren. Nur zwei Jahre nach der Patentierung stellte dann Urbach in Amsterdam die ersten serienmässig hergestellten weichen Kontaktlinsen vor. Und generell zieht es Jacqueline Urbach immer mehr zurück in europäische Gefilde und aus dieser Entwicklung war es eine logische Konsequenz 1976 in Schwerzenbach bei Zürich eine europäische Fabrikationsstätte zu eröffnen und den Vertrieb der eigenen Urosoft Linsen auch hierzulande sicher zu stellen. 1977 gab es dann auch in den USA die Zulassung, die ersten weichen Kontaktlinsen zu vertreiben und damit auch die Wegbereitung für den weiteren Erfolg. Nach den intensiven Jahren in den USA kehrte J. Urbach dann auch dauerhaft in die Schweiz zurück, um sich ganz dem Kontaktlinsen Institut zu widmen.

1988 übernahm Sohn Steven Urbach das Kontaktlinsen Institut. Schon 2004 hat Steven Urbach den wegweisenden Schritt ins Internet vollzogen und discountlens.ch aufgebaut. Es folgten in den Jahren 2005 und 2007 weitere Onlineshops in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. 2017 entschlossen sich die Kontaktlinsen Pioniere den Onlineshop McLinsen.ch zu übernehmen. 2019 erfolgte die Übernahme von mrlens.ch